Vorsorgevollmachten

Die Seniorenbünde aus St. Johann ob Hohenburg, Söding und Mooskirchen haben die Bevölkerung eingeladen, das Thema Vorsorgevollmacht aus dem profunden Wissen von Notarin Dr. Winkelbauer-Hohenberg erklärt zu bekommen.

Mit der Vorsorgevollmacht bestimmt der Einzelne darüber, wer in seinem Namen Handlungen und Entscheidungen treffen darf und soll, wenn man selbst dazu nicht mehr in der Lage ist.

Es ist nämlich nicht so, dass automatisch der Partner, die Kinder diese Angelegenheit übernehmen dürfen. Es kann auch der Fall eintreten, dass bei „Geschäftsunfähigkeit“ ein vom Gericht bestellter fremder Sachwalter ihre Rechtsgeschäfte übernimmt.

Die Vorsorgevollmacht, bei dessen Erstellung individuell auf Wünsche des Einzelnen Rücksicht genommen wird, hat aber bestimmte Erfordernisse zu erfüllen. Auch wird sie zum Schutz vor Missbrauch im Österreichischen Zentralen Vertretungsverzeichnis registriert und ausschließlich nur im Fall der Fälle aktiviert. Mit dieser Vollmacht unterbleibt eine Sachwalterbestellung und die von Ihnen betraute Person Ihres Vertrauens kann sofort und ohne weitere gerichtliche Maßnahmen Ihre Interessen vertreten.

Die Vorsorgevollmacht ist ein Dokument der Selbstbestimmung für den Fall der eigenen körperlichen oder geistigen Handlungsunfähigkeit.

Das Testament wiederum ist ein Dokument, in welchem ich ebenfalls selbst bestimme, in welche Hände mein Eigentum am Ende meines Lebens gelangen. Auch hier gibt es gesetzliche Vorgaben, die man unbedingt Wissen und in seine Planungen aufnehmen sollte.

Im Herbst wird Margarethe Tschertsche, Ferdinand Lackner und Erwin Wutte wieder einladen. Dann wird das Thema „Testament und Erbschaft“ besprochen und diskutiert werden.

Obmann Erwin Wutte

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