verfasst am Montag, dem 22. Januar 2018

Landtagswahlen: Die Zukunft liegt in der Hand unserer Generation

Landtagswahlen: Die Zukunft liegt in der Hand unserer Generation

Die nächsten vier Monate stehen im Zeichen wichtiger politischer Wahlgänge. Diesmal auf Landesebene. Gleich in vier Bundesländern werden neue Landtage gewählt. Fast ein Drittel der Wählerinnen und Wähler gehören unserer Generation an. Sie haben es in der Hand, über den Weg zu entscheiden, den unser Land weitergeht.

Wenngleich die Wähler sehr wohl zwischen Bundes-, Landes- und Kommunalwahlen zu unterscheiden wissen, so sind sie auch ein Barometer für die innenpolitische Stimmungslage an sich. Die kommenden Landtagswahlen sind daher sehr wichtig, um Bundeskanzler Sebastian Kurz und seinem Regierungsteam den Rücken zu stärken, die Reformen sukzessive in Angriff zu nehmen.

Ein entscheidender Wahlgang findet bereits am 28. Jänner in Niederösterreich statt. Hier tritt mit Johanna Mikl-Leitner erstmals eine Frau an, um das zweitgrößte österreichische Bundesland zu führen. Sie hat nach der im vergangenen Jahr erfolgten Amtsübergabe durch Erwin Pröll bereits gezeigt, dass sie mit Tatkraft und Ideen für einen neuen Drive in der Regierungspolitik sorgt.

In den Medien ist in letzter Zeit der Eindruck entstanden, als sei das Rennen bereits so gut wie gelaufen. Die Erfahrung zeigt, dass die endgültige Entscheidung zunehmend erst in den letzten Wochen, ja Tagen vor der Wahl erfolgt. Daher ist es notwendig, mitvollem Einsatz zu arbeiten, für die Wahl von Mikl-Leitner und der Volkspartei Stimmung zu machen.

Von der Mobilisierung der Wähler, gerade auch der Senioren, hängt der Wahlerfolg ab. Das gilt nicht nur für Niederösterreich.

Einen Monat später, am 25. Februar, sind die Tiroler aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. In Tirol hat Landeshauptmann Günther Platter eine relative Mehrheit zu verteidigen. Hier wird manches davon abhängen, wie die von ihrer Existenz bedrohten Grünen abschneiden werden.

Genau das ist auch eine Schlüsselfrage für den Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer, der am 22. April Landtagswahlen zu bestreiten hat. Platter wie Haslauer können auf eine erfolgreiche Arbeit im Land verweisen. Trotzdem ist die in beiden Ländern relativ schwache SPÖ nicht zu unterschätzen. Sie wird einmal mehr versuchen, alle ihre Kräfte zu mobilisieren.

Spannend wird es am 4. März in Kärnten mit Christian Benger, einem für die ÖVP schwierigem Pflaster. Hier kämpft SPÖ-Landeshauptmann Peter Kaiser um sein sprichwörtliches „Leiberl“.

Umfragen zeigen, dass bereits mehr als ein Drittel so genannte Wechselwähler sind, die Zahl der Spätentscheider, die sich erst am Schluss ihre endgültige Meinung bilden, immer größer wird. Nebst der Fülle an Informationen via Zeitungen, Rundfunk und Facebook hinterlässt gerade das persönliche Gespräch Eindruck. DieÜberzeugungskraft der Senioren, den Dialog über Generationen zu pflegen, hat jetzt ein besonderes Gewicht.

Die Nationalratswahl 2017 haben die Senioren entschieden. Rund 36 Prozent haben die Volkspartei gewählt. Wir werden auch bei den anstehenden Landtagswahlen dieentscheidende Gruppe sein. Insofern müssen wir alles in die Waagschale legen und Familie, Freunde und Nachbarn überzeugen und motivieren zu wählen. Besonders sollten wir unsere Seniorenbundkandidaten mit möglichen Vorzugsstimmenunterstützen!

Denn wir mischen uns überall ein!

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