verfasst am Donnerstag, dem 26. April 2018

Korosec/Hammerl: Infektionen durch Spitalskeime reduzieren

Korosec/Hammerl: Infektionen durch Spitalskeime reduzieren

Korosec/Hammerl: Infektionen durch Spitalskeime reduzieren

Hygiene-Mängel in Krankenhäusern müssen sofort gestoppt und eine einheitliche Qualitätskontrolle eingeführt werden

„Fünfmal so viele Menschen wie im Straßenverkehr, sterben an Spitalskeimen. Laut dem Europäischen Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) sind es 2400 pro Jahr. Diese Zahl ist unglaublich hoch“, stellen Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes und Vizepräsident Bundesrat Gregor Hammerl besorgt fest.

„Die Zahl der Erkrankungen durch Spitalskeime könnte ganz einfach stark verringert werden. Allein durch ordentliche hygienische Händedesinfektionen ließen sich Expertenmeinung zu Folge die Infektionen drastisch reduzieren“, stellen Ingrid Korosec und Gregor Hammerl fest und weiter, „Lediglich 30 Sekunden Händedesinfektion vor und nach jedem Patientenkontakt, so wie nach jedem Kontakt mit potenziell infektiösem Material oder Kontakt mit der näheren Umgebung eines Patienten können Leben retten.“

„Aber nicht nur die Hygiene an sich, sondern auch eine einheitliche Qualitätskontrolle, wie sie auch schon von Patientenanwälten gefordert wurde, muss eingesetzt werden. Qualitätsstandards für Krankenhäuser in Österreich dürfen nicht nur Empfehlungen sein, sondern müssen rechtlich bindend sein. Außerdem wäre es möglich, dass unter den Krankenhäusern, die dann auch in einem Ranking miteinander verglichen werden könnten, eine Art Wettbewerb entsteht. Dies führt dann im weiteren Sinn zu höheren Standards für Patientinnen und Patienten und das sollte doch das Ziel sein“.

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