verfasst am Montag, dem 03. Juli 2017

Korosec zum Fall des Pflegeregresses: „Ein großer Tag“

Langjährige Forderung des Seniorenbundes erfüllt

Korosec zum Fall des Pflegeregresses: „Ein großer Tag“

Wien (OTS) - Höchst erfreut zeigt sich Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, anlässlich der heute im Nationalrat beschlossenen Abschaffung des Pflegeregresses. 
„Seit vielen Jahren hat der Seniorenbund das Aus des Pflegeregresses gefordert und diese Bemühung durch objektiv überprüfbare Fakten untermauert. Dabei hat uns Sebastian Kurz immer tatkräftig unterstützt. Dadurch gibt es jetzt einen richtungsweisenden Beschluss, der voll im Sinne aller Betroffenen, seien es Pflegebedürftige oder deren Angehörige, steht. Ich bin mit dem neuen Gesetz nicht nur als Seniorenbund-Präsidentin, sondern auch ganz persönlich sehr zufrieden“, gibt Korosec bekannt, Nachsatz: „Es ist zutiefst befriedigend, wenn man nach jahrelanger Arbeit am Ziel ist. Heute ist für mich ein großer Tag.“ 
Beim Thema Gegenfinanzierung der Pflegeregress-Abschaffung verweist Korosec auf die Bereiche Sozialmissbrauch und Verwaltungs-Einsparungen: „Die verpflichtende Einführung eines Fotos auf der E-Card stellt ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen Sozialmissbrauch dar. Damit lässt sich Leistungsmissbrauch in der Krankenversicherung bekämpfen. Aber auch Einsparungen bei Verwaltung und Bürokratie lassen sich für die Gegenfinanzierung einsetzen“, führt die Seniorenbund-Präsidentin weiter aus.

Beschäftigungsaktion 20.000: Korosec begrüßt Beschluss

Seniorenbund-Präsidentin: „Maßnahme ganz im Sinne der Älteren“

Wien (OTS) - Die Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes Ingrid Korosec sieht in der heute im Nationalrat beschlossenen Beschäftigungsaktion 20.000 eine „wichtige Maßnahme, um vor allem ältere arbeitslose Personen wieder in der Arbeitsprozess zu integrieren“.

„Arbeitswillige Menschen höheren Alters können dank ihrer Erfahrung den Arbeitsmarkt bereichern. Es führt zu einer Win-Win-Situation, sie bei der Wiederaufnahme der Arbeit zu unterstützen. Der Seniorenbund steht daher voll hinter dem heute gefassten Beschluss“, so Korosec.

Die Beschäftigungsaktion 20.000 greift speziell der Gruppe der Langzeitarbeitslosen über 50 Jahre unter die Arme. Durch einen über das AMS abzuwickelnden Prozess soll sichergestellt werden, dass die betroffenen Arbeitslosen den passenden Arbeitsplatz – im Regelfall eine gemeinnützige Stelle auf Gemeindeebene oder im Gemeinde-nahen Bereich – erhalten.

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